Krypto-Trojaner nach Maß

Mai 30th, 2015

Krypto-Trojaner sind eine recht unangenehme Art von Schadsoftware - sie infizieren einen PC und verschlüsseln die dort vorhandenen Dateien. Nicht unbedingt sofort, manchmal erst nach einer gewissen Zeitspanne, manchmal sofort, allerdings entschlüsseln sie dann noch eine Weile lang. Aber irgendwann sind dann die eigenen Dateien verschlüsselt. Und wenn man Pech hat, dann auch schon die zurückliegenden Backups.

Und dann fordern die Ersteller der Software Geld. Lösegeld. Früher in Form von Guthabenkarten-Codes, heute zumeist in Bitcoins oder einer ähnlichen digitalen Währung. Wenn man Glück hat, erhält man dann nach Zahlung des Lösegeldes einen Key, mit dem man seine Daten entschlüsseln kann. Vielfach jedoch erhält man den auch nach Zahlung nicht.

Manchmal - besonders bei fehlkonstruierten Trojanern - schaffen es Antivirus-Firmen, den Key oder andere Möglichkeiten zu finden, um die eigenen Dateien wieder zu entschlüsseln. Das klappt aber immer seltener, schließlich lernen auch Ganoven dazu &#59;)

Nun gibt es eine richtig perfide Art für diese Art von Software: maßgeschneiderte Krypto-Trojaner. Auf einer Website im Tor-Netzwerk soll es einen Trojaner-Assistenten geben, der nach dem Ausfüllen von nur 3 Feldern einen Trojaner maßschneidert. Man gibt unter anderem vor, wieviel Lösegeld die unfreiwilligen Nutzer der Software zahlen sollen - und schwupps di wupps bekommt man einen Trojaner zum Download. Kostenfrei. Die Zahlung erfolgt von dem betroffenen Kunden per Bitcoin an eine Wallet des Trojaner-Dienstes. Dieser behält dann 30 % ein und gibt den Rest weiter an den “Auftraggeber". Total easy und gefährlich, da die Trojaner ja auf Grund des Maßschneiderns nicht von den Anti-Viren-Programmen erkannt werden dürften.

[Quelle: heise]

DTP-Software Scribus in Version 1.5.0 erschienen

Mai 29th, 2015

Scribus ist in einer neuen (Entwickler-)Version erschienen - in der Version 1.5.0. In dieser neuen Version gibt es neue und mehr Importfilter, die nun noch stärker über externe Bibliotheken realisiert werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Adobe Pagemaker 6.5 und 7,
  • CorelDraw,
  • Micrografx Draw,
  • Publisher,
  • Visio,
  • Indesign/InCopy - allerdings noch verbesserungsbedürftig.

Des weiteren wurde die Programmoberfläche weiterentwickelt und einige Details verbessert. Dazu gehören das Tabellenwerkzeug sowie der Bilder-Browser, der ein einfaches Auswählen und Einfügen von Bildern ermöglicht. Weiterhin gehören nun auch Schlagschatten zum Repertoire. Viele weitere Details lassen sich dem ReadMe entnehmen.

Für Ubuntu ist ein PPA auf Launchpad verfügbar.

Wird der Rundfunkbeitrag abgeschafft?

Mai 28th, 2015

Bereits im Oktober 2014 gab Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums der Finanzen ein Gutachten zum Rundfunkbeitrag ab, in dem es unter anderem hieß, dass es heute “angesichts der technischen Entwicklung [….] kaum noch Gründe [gibt], warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt". Nach Ansicht dieses Beirats sollten die Sender ARD und ZDF grundlegend reformiert werden und der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form abgeschafft werden.

Zur Reform der Sender wurden 4 Vorschläge unterbreitet:

  1. Öffentlich-rechtliche Sender füllen nur noch Programmlücken und gleichen die Defizite der Versorgung der privaten Sender aus.
  2. Keine Werbung mehr in den öffentlich-rechtlichen Sendern.
  3. Abschaffung des bisherigen Rundfunkbeitrags, Finanzierung aus dem Haushaltstopf über Steuern oder über Nutzungsgebühren fürs Fernsehen.
  4. Transparenz und Offenlegung der Mittelverwendung.

Nun gut, dem ersten Punkt als “Lückenfüller” würde ich ungern zustimmen. Ich finde, auch die ÖR sollten die Möglichkeiten haben, ein ähnliches Programmangebot zu schaffen wie die Privaten. Allerdings müssen nicht Millionen-Gelder fließen (wie z. B. an Thomas Gottschalk oder für den Fußball), denn reine Lückenfüller guckt sich niemand großartig an. Dem Werbeverbot würde ich zustimmen oder zumindest den derzeitigen Rahmen enger setzen. Der Finanzierung aus Steuergeldern oder einer anderen gerechteten Lösung stimmte ich voll und ganz zu, ebenso wie der Offenlegung der Mittelverwendung. Diese Transparenz sollte vielleicht dann auch für die Privaten gelten, damit man auch mal sieht, woher deren (Förder-)Gelder stammen.

Da sich jedoch die Länder auf solcherlei Reform einigen müßten, ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine solche Umsetzung folgt - auch wenn nun ein zweites Gutachten erschienen ist, das dieses Mal von den Wettbewerbsexperten des Düsseldorf Institute for Competition Economics (Dice) - einem Institut der Düsseldorfer Uni - stammt.

Die ÖR sind in Deutschland mit 23 Fernsehkanälen und 63 Radiosendern vertreten und gehören so mittlerweile zu den größten und teuersten in der Welt. Diese Experten schlagen eine Reform nach Neuseeländischem Vorbild vor (das in einem TP-Artikel beschrieben wird). Dieses bedingt allerdings Werbung im Rundfunk, da dort zum Beispiel die Fördergelder nur noch einen Anteil von 10 % der Finanzierung ausmachen.

Immerhin rechnet sich dort die Reform - die Neuseeländer zahlen nur 69 Millionen Euro pro Jahr für ihren öffentlich-rechtlichen Rundfunks, während die Deutschen dafür mit siebeneinhalb Milliarden Euro so viel ausgeben müssen wie kein anderes Volk der Welt.

Ergo: der Beitrag muß weg und eine andere Lösung her!

Kalender und Kontakte mit einem Synology-NAS synchronisieren

Mai 27th, 2015

Ein NAS ist natürlich geradezu prädestiniert, um Termine und Kontaktdaten auf mehreren Geräten - PCs und Smartphone - zu synchronisieren. Links und Anleitungen dazu, wie das mit einem NAS von Synology funktioniert, hier in Kurzform:

Ganze Geschichte »

Bahn versus GDL - Hintergründe

Mai 26th, 2015

Welche Mittel die Bahn einsetzt, um Verhandlungen zu gewinnen oder zumindest den Gegner schlecht aussehen zu lassen, hatte ich in einem anderen Post schon geschildert.

Mir sind dann nach dem Schreiben des obigen Posts noch einige Artikel aufgefallen, die ich lesenswert erachte und die die Hintergründe dieses ganzen Streiks verständlicher machen, da sie in das letzte Jahr zurückreichen, in dem die GDL auch gestreikt hatte.

Als ersten Artikel würde ich den Artikel von Jens Berger “Bahnstreik - ich bin ein GDL-Versteher!” empfehlen. Hier zeigt er die Entwicklungen der Gewerkschaften im Bereich der Deutschen Bahn auf. Ihre Ursprünge, ihre Zusammenschlüsse und die Zugeständnisse, die gegenüber der Bahn gemacht wurden. Dazu gehören die Vorstellungen der Bahn, neue Lokführer für einen Stundenlohn von 7,50 Euro einzustellen und ähnlich kuriose Dinge.

Des weiteren gehört der Artikel “Worum geht es im GDL-Streik eigentlich?” ebenfalls zu meinen Leseempfehlungen. Hier wird noch mal sehr genau beleuchtet, wie sich das mit der Tarifpluralität verhält, nicht nur bei der Bahn.

Zum Einkommensüberblick möchte ich nochmal auf den Reddit-Thread eines Lokführers verweisen, der hier und hier und hier etwas zum Einkommen, zu den Arbeitsbedingungen, den Tarifverträgen und sonstigem erklärt.

Mal wieder Towel Day!

Mai 25th, 2015

Heute ist mal wieder Towel-Day - in Gedenken an Douglas Adams. Also das Handtuch heute nicht vergessen!

Handtücher - Towels
Ein Stapel Handtücher (Lizenz: CC0 * Pixbay-User: DSA)

Ich hab schon alles ...

Mai 24th, 2015

[tJonas] ich steh also an der kasse vom Rewe und sag “ich möchte mit karte zahlen, habe kein payback, brauch keine treuepunkte und ich möchte auch kein Bargeld abheben” - “wollen sie die Disney sticker?”
[Petra] rofl, da hat die Kassiererin dich wohl geownd
[tJonas] Mama…benutz bitte nie wieder diese wörter.

Quelle: ibash

Köstlich. Ich wäre wohl als nachfolgender Kunde an der Kasse zusammengebrochen :>>

Magic SysRq Key

Mai 23rd, 2015

Die System Request Taste heißt im Deutschen “S-Abf” und findet sich als Zweitbelegung der Taste “Druck” (bzw. “Print") wieder. Mit dieser Taste lassen sich in Kombination mit bestimmten Buchstaben ganz eindeutige Systemaufrufe erzielen, die unter anderem auch ein sauberes Rebooten des Systems ermöglichen.

Die Tastenkombi wird unter Linux ermöglicht als auch unter Windows bis einschließlich Win 8. Windows 10 soll diese Tastenkombis nicht mehr unterstützen.

In der Wikipedia gibt es eine eigene Seite dazu, ich habe hier mal die für mich wichtigsten Tastenkombis aufgelistet, die beim Hängen eines PCs ggf. Wirkung zeigen.

Der Aufruf der Kombinationen erfolgt mit “Alt” + “S-Abf” + Buchstabe(nfolge) ["Alt” + “SysRq” + Buchstabenfolge]:

1. Möglichkeit: K - beendet Prozese auf dem aktuellen Terminal, um ein sauberes Terminal zu haben (Trojaner-Schutz)
2. Möglichkeit: F - schießt den speicherlastigsten Prozess mit einem “kill” ab, sogenannter OOM-Kill.
3. Möglichkeit: R, E, I, S, U und B - in dieser Reihenfolge wird der Tastatur-Modus umgestellt, ein Soft- und ein Hard-Kill gesendet, synced, unmounted und rebootet. Danach sollte der PC wieder laufen.

Weitere Info in der Doku oder lokal unter /usr/src/linux/Documentation/sysrq.txt (sofern installiert).

Liste mit BND-Selektoren doch größer

Mai 22nd, 2015

Diese Nullen immer. Eigentlich sind sie ja nix wert. Also als führende Null. Doch so am Ende …

Von knapp 40.000 (vierzigtausend) Selektoren sprach der BND, die im Auftrag der NSA gefiltertert wurden und die wohl Spionage - also Wirtschaftsspionage in Deutschland oder Spionage bzgl. der EU - bedeutet haben. Und die nicht berücksichtigt wurden bei der Ausfilterung von Daten. Oder doch. Oder nur eine Zeitlang. Na ja, jedenfalls irgendwie so.

Nun hatte der BND die Liste angeblich zerstört oder gar nicht erst angelegt, so genau wußte das auch niemand. Wie auch die Zahlen anfangs sehr ungenau waren. Nun weiß man zumindest, dass es da wohl doch noch ein paar Listen gab. Und das es sich nicht um 40.000, sondern um 459.000 (vierhundertneunundfünfzigtausend) Selektoren gehandelt hat. Mindestens. Oder vielleicht auch von einigen Millionen, nach denen im Auftrag der NSA gesucht wurde!

459.000 Selektoren. Der deutsche Wortschatz umfaßt in etwa 500.000 Worte. Also 10 92 % davon! Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass der aktive Wortschatz eines Deutschen ungefähr 12.000 bis 16.000 Worte beträgt und er ca. 50.000 Worte versteht - ist das eine ganze Menge.

Wie man Tarifverhandlungen für sich gewinnt

Mai 21st, 2015

GNIT hat genauso wie fefe über die Tarifverhandlungen zwischen der Bahn und der GdL sowie deren Mitglieder-Streik berichtet. Während sich bei GNIT überwiegend die auch in den Medien vorherrschende Meinung in den Kommentaren niederschlägt, zeigt fefe auf, wie die Bahn sich für die Verhandlungen rüstet.

Knackpunkt bei diesen Verhandlungen sind die Berater. Die Bahn hat mit Werner Bayreuther einen ehemaligen Arbeitsrecht-Richter, der nicht nur Geschäftsführer des Bahneigenen Arbeitgeberverbandes Agv MoVe ist, sondern auch Seminare über Verhandlungsverschleppung gegeben hat:

Der Verhandlungsführer der Deutschen Bahn, Werner Bayreuther, hat für das Schranner Negotiations Institute Seminare zu Verhandlungstaktik abgehalten. Unter anderem darüber, wie man sich alle Ergebnisoptionen offen hält, sich irrationale Forderungen zu Nutze macht und es auf Streiks ankommen lässt.

Dies lässt die Streiks der GDL in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Der dbb-Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt kommentiert dazu: “Eine Verhandlungsführung der Deutschen Bahn, die solchen Prinzipien folgt, führt zwangsläufig dazu, dass die Verhandlungen mit der GDL immer wieder scheitern müssen und ist verantwortlich für Eskalation und Streiks.”

[Quelle: shortnews]

Weitere Informationen dazu finden sich auf arbeitsunrecht.de in einem Artikel über die Verhandlungstaktiken der Bahn.

Interessant mal wieder, dass die Medien da überhaupt nicht nach recherchieren.

Edit:
Ein Thread auf reddit, in dem ein Lokomotivführer Fragen beantwortet.

Inzwischen befinden sich die Bahn und die GdL in einer Schlichtungsphase (ergebnisoffen!) und der weitere Streik wird heute um 19 Uhr beendet!

Das Überwachungsnetz über den Dächern Wiens

Mai 21st, 2015

Erich Möchel hat für FM4 vom ORF einen Artikel über das Überwachungsnetz der NSA und Partnerdienste geschrieben, dass diese in Wien gespannt haben.

Mit diesem Netz werden nicht die einzelnen Funkzellen überwacht, sondern deren Basis-Controller, die sogenannten Base-Station-Controller im GSM-Netz und die Radio-Network-Controller. Diese erfassen sämtliche Metadaten der bis zu 100 einzelnen Funkbasen, die sie versorgen und sind somit ein Quell an Information für die Geheimdienste, da hier auch die Kennungen der Geräte (IMEI) als auch SIM-Karten (IMSI) auflaufen und natürlich mit entsprechenden Listen verglichen werden können. Und natürlich auch manipuliert werden können.

Man vermutet, dass dieses sogenannte SCS-Netz schon sehr lange, seit kurz nach der Jahrtausendwende, in Betrieb ist. Geführt wird diese Aktion in den Unterlagen der NSA wohl unter dem Begriff “Stateroom". Erkennbar sind die Anlagen lediglich an einer Art Wartungshäuschen, das oben auf den Dächern von Gebäuden angebracht ist und extrem stark videoüberwacht ist. In dem Häuschen selber befindet sich die Technik, die im wesentlichen aus programmierbaren und ferngesteuerten Antennen/Parabolspiegeln besteht, um Richtfunktstrecken zu den Auswerten herzustellen und natürlich auch, um die Signale abzugreifen.

Bedenklich, bedenklich, was da so alles läuft und was sich die USA (und deren Partnerdienste) im Ausland so alles erlauben.

Domian hört auf

Mai 20th, 2015

Gerade gelesen - Jürgen Domian hört auf.

20 Jahre lang hat er wohl seinen Nachttalk durch den WDR gebracht. Eine respektable Leistung, wie ich finde. Nun wird er im Laufe des Jahres 2016 aufhören.

Wikipedia-Quelle zu Jürgen Domian & Domian.

Kampfmittelbeseitigungsdienst wird wieder aktiv

Mai 19th, 2015

Seit ca. einer halben Stunde ist er bereit für den Einsatz - der Kampfmittelbeseitigungsdienst - denn in Hannover ist mal wieder eine Bombe gefunden worden.

Irgendwann heute nachmittag tauchte sie bei Bauarbeiten an einer ehemaligen Grundschule in der Birkenstraße auf. Recht schnell kursierte die Nachricht im Internet, bei Twitter unter #hannbombe.

Seit 20 Uhr wird nun geräumt evakuiert, Straßen und Parkplätze sind so leer wie nie! Mit einer Rückkehr in ihre Wohnungen sollten die Menschen nicht vor Mitternacht rechnen.

Hoffen wir mal, dass die Männer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ein glückliches Händchen haben und Hannover an der Stelle auch morgen noch so aussieht wie heute zur Evakuierung &#59;)

Edit:
Das Bürgertelefon ist unter der kostenlosen Nummer 0800 - 7 31 31 31 erreichbar.

Eine Karte (als PDF) des Gebiets, das geräumt werden muß:

Evakuierungsgebiet für die Bombe in der Südstadt

Um 0.50 Uhr ist das Gebiet nach 5 Stunden noch immer nicht komplett evakuiert. Scheinbar brauchen einige Leute wohl etwas länger …

Äh ja, um 1 Uhr wacht jemand in der Birkenstraße auf und wundert sich. Die Birkenstraße ist die mit der Bombe …

Um 1.30 Uhr ist jetzt wohl endlich komplett evakuiert. Ich vermute mal, wenn alles gut geht, ist die Bombe in einer Viertelstunde entschärft …

Seit 2.30 Uhr ist die Bombe entschärft. Gratulation.

Bei der Bombe handelte es sich laut Pressemeldungen um eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe mit 2 Aufschlagzündern. Der Heckaufschlagzünder war defekt.

„Ra-Ru-Rick Barbatrick“ - Barbapapa wird 45

Mai 19th, 2015

Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch vor der Verwandlung eines Barbapapas. Die Barbapaps feiern heute ihren 45. Geburtstag.

Angefangen hatte alles in einem Park am 19. Mai 1970 in Frankreich, in dem der amerikanische Biologielehrer Talus Taylor auf einem Spaziergang mit Annette Tison (der späteren Frau Taylors) ein Kind rufen hörte und nur “Rembrandt” “Barbapapa” verstand. Das Kind verlangte nach Zuckerwatte (barbe à papa).

Etwas später am Tage zeichnete er mit ihr zusammen die erste Barbapapa-Zeichentrickfigur.

Ein deutscher Verlag, der die Rechte inne hatte, verhinderte durch seine Insolvenz 25 Jahre lang die Nutzung eben dieser Rechte. Nun gibt es seit einigen Jahren einen schweizer Verlag (Atlantis-Verlag in Zürich), der eine Neuauflage in deutsch herausgebracht hat.

Google hat heute zu Ehren ein Doodle dafür auf der Startseite plaziert.

Google Doodle Barbapapa
Google Doodle Barbapapa (Screenshot)

Kann vorkommen

Mai 19th, 2015

Kommt wohl vor.

Meine Schwester kam gerade von ihrer Weltreise zurück, die war zwei Jahre weg. Begrüßt mich auf Chinesisch, es folgte ein Satz Spanisch, daraufhin ein kleiner Schwall Isländisch, dann brach sie in Tränen aus und gestand mir auf Englisch, dass sie zum einen kein Wort Deutsch mehr sprechen kann und sie ausserdem in einer Woche zurück nach England geht, wo sie wohl bleiben will, weil sie Deutschland, mich und unsere Familie mittlerweile aus tiefstem Herzen verabscheut. O.o

[SMS von gestern Nacht]

Blackcoffee nutzt TechNet-Forum für C&C-IP-Adressen

Mai 18th, 2015

Die - wahrscheinlich chinesiche - Malware APT17 bekommt Befehle für die eigene Backdoor BlackCoffee von Control & Command-Servern. Wären deren IP-Adressen oder Domains im Programmcode enthalten (hard coded), so wäre es sehr einfach, diese zu sperren und somit das Botnetz lahmzulagen. Deshalb bekommen die Trojaner immer mal wieder eine Liste mit aktuellen IP-Adressen, die sie sich entweder im Peer-to-Peer-Verfahren organsieren - oder wie jetzt aus Foren-Einträgen dekodieren.

Eingebettet sind die IP-Adressen zwischen den Wörtern “@MICR0S0FT” und “C0RP0RATI0N". Und damit das nicht so einfach auffällt, sind diese dann nochmals verschlüsselt. Das ist dann schon recht gewitzt, da dann selbst der Netzverkehr nicht verdächtig erscheint, da es sich ja um eine vertrauenswürde Website handelt.

Herausgefunden wurde das Ganze von Fireeye, einem IT-Sicherheitsunternehmen. Microsoft hat die Websites entsprechend angepaßt und die Signatur in den hauseigenen Scanner übernommen.

[Gefunden auf: heise und golem]

78-45-33

Mai 17th, 2015

Traummaße, oder? :>> Ah ne, das ist ja dann immer 90-60-90 - oder so.

Die Maße oben sind eher Geschwindigkeitsangaben. Na, klingelts? Oder tönt es, eher gesagt? Richtig, Plattenspieler und Grammophone sind gemeint. Die Ausstellung, in der ich Freitag zu Besuch war, trägt den Titel “78, 45, 33 – vom sanften Ton zum starken im Sound. Die Schallplatte begeistert die Welt” und befindet sich im Museum für Energiegeschichte(n) in Hannover. Und die kann ich jedem nur empfehlen.

Es wird in der Sonderausstellung aufgezeigt, wie die frühen Versuche stattfanden, Töne aufzuzeichnen. Es werden Exponate - aus dem übereigneten Firmenmuseum der Deutschen Grammophon - präsentiert. Es finden sich verschiedenste Grammophone und Phonographen dort. Und wenn man dann noch bedenkt, dass der ursprüngliche Zweck war, eine Art Diktiergerät zu erfinden …

… wir hätten heute keine Musik auf CDs, gäbe es diese Erfindungen nicht. Und die alten Geräte funktionieren noch, davon hat man mich überzeugt. Also quasi ein Jahrhundert alte Wachswalzen spielen noch Töne ab, die verständlich sind. Echt interessant.

Es gibt selbstverständlich noch allerlei anderer Dinge der Dauerausstellung zu besichtigen. Und fehlen darf natürlich eine funktionierende Jukebox nicht!

Spaß haben auch weniger technisch interessierte Personen an der Ausstellung, wie mir meine reizende Begleitung bestätigte. Schließlich gibt es ja auch noch Bügeleisen und Waschmaschinen zu besichtigen … :>>

Wochenend-Empfehlung: "... bis neulich 2015" von Volker Pispers

Mai 16th, 2015

Das Video dazu liegt schon länger als Link hier rum. Ich bin erst gestern dazu gekommen, es mal anzuschauen - und kann nur sagen: einfach angucken.

Bis Minute 11 ist noch alles lustig, ab Minute 14 wird es bitter ernst.

Defektes Netzkabel tauschen

Mai 15th, 2015

Nun als auch Acer - auf dieser Website kann man prüfen, ob man sein Netzkabel des Laptop-Netzteiles tauschen muß.

Betroffene Netzkabel tragen meistens die Bezeichnung LS-15. Es könnte aber auch andere Bezeichnungen geben, so daß Acer anhand der Seriennummer des Gerätes checkt, ob das Kabel getauscht werden muß. Reichlich spät, da bereits im August 2014 HP und im Dezember 2014 Lenovo einen ähnlichen Tausch durchgeführt haben.

Christi Himmelfahrt

Mai 14th, 2015

Einen angenehmen Feiertag euch heute.

Vom Taxifahrer zum Grenzer

Mai 13th, 2015

Zum Grenzer sollen Taxifahrer mutieren - wenn es nach dem Willen der Staatanwaltschaft Traunstein geht. Die Bundespolizei hate kürzlich einen österreichischen Taxifahrer angehalten, der seine Fahrgäste von Österreich über die Grenze ins nahe Deutschland bringen wollte. Und ihn wohl der Schlepperei verdächtigt.

Nun fahren die österreichischen Taxler wohl nur noch bis zur Grenze.

[via fefe]

Hummeln können nicht fliegen

Mai 13th, 2015

… behauptete man früher oft. Und die Erklärung, warum sie es dennoch tat, war “Sie weiß es ja nicht!” :yes:

Wie ich nun drauf komme? In den Kommentaren von idgies vorgebrachtem Spruch

Ich bin der Schöpfer meiner eigenen Welt: ICH entscheide, ob ich in einem Lustspiel spiele oder in einem Drama.

war ihre Antwort, dass ich mich eher in eine andere Ecke gedrängt fühle als ich möchte nur ebendieser:

Da bin ich ignorant und geb den Kräften keinen Raum – ich bin aber auch einfach gestrickt und wie eine Hummel: die kann physikalisch gesehen nicht fliegen, schert sich nicht drum und tut es einfach :)

Ach ja:
Natürlich können Hummeln fliegen - aufgrund der Flügelkonstruktion, die Wirbel am Flügelende erzeugt. Und aufgrund eines Gelenks aus dem gleichen Protein wie der Flügel selbst (Resalin) innerhalb des Flügels.

GEMA treibt beim Singkreis ein

Mai 12th, 2015

Einige ältere Senioren trafen sich monatlich in einem Café. Zum Singen. Und dieser Singkreis wurde in einer Zeitung annonciert, schließlich sind Senioren ja nicht mehr so zahlreich.

Und natürlich liest die GEMA auch Zeitung. Und nutzt die GEMA-Vermutung aus, um dann davon ausgehen zu dürfen, dass solcherlei Veranstaltungen GEMA-pflichtig sind.

24,13 EUR wurden der Café-Besitzerin in Rechnung gestellt. Fürs monatliche Singen. Die wandte sich an die Presse und die GEMA meint “Alles nur ein Mißverständnis.” Klar doch. Und die Kosten für einen solche Aktion werden ja eh von denen gezahlt, die sich vor diesen Gebühren eh nicht retten können - beispielsweise von Käufer von USB-Speichersticks. Könnte man ja Kopien mit anfertigen. Also von urheberrechtlich geschützten Dateien. Also vermuten wir mal. Also kassieren wir auch.

GEMA treibt auf Messen ein

Mai 12th, 2015

Die GEMA ist immer wieder für einen Lacher gut.

Neuester Witz: Sie treibt Geld von Cabrio- und anderen Ausstellern ein, die das Radio für alle öfentich Empfangen.

Auf einer Ausstellung/ einer Messe - der Tuning World in Friedrichshafen - sind die Kontrolleure aufgetaucht Und verwarnten Inhaber von Cabrios, wenn diese Musk spielten. Und Autofahrer mit offenen Fenstern ebenso.

Hat schon was. Schließlich muss dieser Verein ja irgendwie zu Geld kommen.

HMTL-Mail vs. Text-Mail

Mai 12th, 2015

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Sehr geehrter Herr Mustermann,

Ihr E-Mail-Programm scheint leider keine HTML-Mails zu unterstützen.

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Ihnen einen schönen Tag

Ihr Team vom Franzis Verlag

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Gerade aus einem Newsletter kopiert - na, wo ist da der Fehler in der Text-Email? Manche verstehen einfach den Unterschied zwischen einer HTML-Mail und einer Text-Mail nicht :crazy:

Microsoft zeichnet bei Aktivierung IP-Adressen auf

Mai 11th, 2015

Wie war das doch gleich noch bei der Windows-Aktivierung übers Internet? Wir übertragen keine persönlichen Daten. Soso, Microsoft verklagt nun einen Inhaber einer bestimmten IP-Adresse auf Schadensersatz, da von dieser IP-Adresse hunderte von Windows-Versionen aktiviert worden sein sollen. Und das unter anderem mit mehrfach genutzten Keys oder gar gestohlenen Keys.

Leider erfährt man aus dem Golem-Artikel nicht, wie lange Microsoft diese Daten speichert. Finde ich ja schon wieder bedenklich, so ein Handeln.

Nur für Nerd-Girls

Mai 10th, 2015

Das habe ich gerade auf Hornoxe gefunden:

Nur für Nerd-Girls

Infusionspumpe selbst regeln

Mai 10th, 2015

Zum Selbstregeln einer Infusionspumpe braucht es nicht viel - zumindest, wenn es sich um eine Infusionspumpe von Hospira handelt. Denn das Modell Hospira PCA3 hat gravierende Sicherheitslücken.

Man ben?tigt lediglich einen Laptop mit WLAN und einen telnet-Client - und schon kann man sich mit der Pumpe verbinden. Und bekommt netterweise auch noch gleich Root-Rechte pr?sentiert. Und weil das nicht reicht, bekommt man auch Zugriff auf alle Pumpen im gleichen Netz. Genial, oder?

Es sah so aus, als ob der Hersteller - Hospira geh?rt zu Abbott Laboratories und wird gerade von Pfizer aufgekauft - gar nicht an einem Patch dieser Lücke interessiert gewesen sei. Inzwischen hat sich da wohl etwas Einsicht gezeigt und man zimmert da einen solchen zusammen.

Dass das Gesundheitswesen in Kliniken - bezogen auf die vorhandene Technik, die ins Netz eingebunden wird - eine Hochsicherheitszone sein sollte, scheint vielen noch nicht so ganz klar. Mir fallen da zig M?glichkeiten ein, um so etwas effizient und geldbringend ausnutzen zu k?nnen. Man, man.

Vielleicht sollte man die Gesetze anpassen und die Hersteller zu kr?ftigen Geldzahlungen verdonnern bei solchen Fehlern. Und wenn man dann noch einige Tode aufgrund dieser Nachl?ssigkeit nachweisen kann, gleich erh?hte Strafzahlungen. Einfach nur schlimm und gedankenloses Handeln.

Festpreise beim Taxifahrer

Mai 10th, 2015

Wie antwortet ein Taxifahrer auf die Frage nach dem Festpreis? Vielleicht so :>>

Fahrgast-Festpreis-QR-Code
Fahrgast-Festpreis-QR-Code

Nach einer Idee von HerrTaxifahrer.

Der entschlüsselte Code.

170000 Neuseeland-Dollar monatlich

Mai 9th, 2015

Kim Dotcom (Kimble, Kim Schmitz) erhält nun monatlich 170.000 Neuseeland-Dollar (ungefähr 150.000 Euro) aus seinem Vermögen, um seine laufenden Ausgaben und Rechnungen zu bezahlen. Dieses ist ihm von einem neuseeländischen Gericht zugesprochen worden.

Ich bin wirklich gespannt, wie sich dieser Schauprozeß noch entwickeln wird. Leider weiß ich nicht genau, wann dort Verjährung eintritt - aber seit dem 19. Januar 2012 haben die USA ja bisher noch keine Siege davongetragen. Bisher sind die meisten Aktionen als unrechtmäßig verurteilt worden, auch die Herausgabe der geklonten Daten.

Urhberrechtsverletzung ist etwas, das ich nicht gutheiße. Allerdings ist es gerade für Filehoster schwierig, nein, eigentlich unmöglich, legal die Dateien von Kunden zu durchsuchen. Zumal der Kunde ja den Link auf die Dateien an Unbrechtigte weitergeben muß und diese erst eine Urheberrechtsverletzung verurachen (können). Ich denke, da muß der Mensch sich bewußt für den legalen Weg entscheiden - und der Gesetzesgeber sollte den Bürger auch entsprechende Rechte einräumen und nicht permanent weiter beschneiden - wie beispielsweise beim E-Book, an dem Kunden ja kein Eigentum erwerben, sondern nur eine Lizenz zum Lesen. Gebraucht weiterverkaufen können sie es nicht.