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Nebeneinkünfte von Abgeordneten
Hach,
nun mußten wieder weitere Abgeordnete Nebeneinkünfte zugeben.
Warum wird darum nur so ein Geheimnis gemacht? Der kleine Mann auf der Straße muß sehen, wie er über die Runden kommt. Alles wird gegengerechnet oder angerechnet. Oder gar gekürzt.
Und die Abgeordneten wollen mit 5000 oder mehr Euro (pro Monat) nicht über die Runden kommen? Wollen nicht auf ihre Nebeneinkünfte verzichten, die doch wohl zum größten Teil nicht für geleistete Arbeit wie sie deklariert, geleistet wird. Wollen immer mehr? Haben eine soziale Absicherung, die heut schon gar niemand sonst aus der Bevölkerung erreichen wird.
Und verdienen fleißig auf dem Rücken der Bevölkerung weiter, denn die ist es doch, die dieses Geld zum Beispiel durch die Stromkosten zahlt. Und natürlich beeinflußt dieser Nebenjob nicht die politische Tätigkeit. Aha, Geldverdienen im Schlaf? Und keine Entscheidungskonflikte oder Voreingenommenheiten? Jaja, wers glaubt, ?
In mein Augen ist dieses Verhalten nicht gerechtfertigt und unsozial.
Warum wird allen Abgeordneten ? nicht nur im Bundestag, sondern auch in den Landtagen ? nicht verboten, Nebeneinkünfte zu haben? Das Geld reicht doch. Und wenn sie meinen, das sie einen Bezug zur Wirtschaft haben wollen, sollen sie doch nach 4 Jahren ? oder eher ? abdanken. Nicht ein Offenlegung, sondern eine Abschaffung der Zweitjobs für Abgeordnete ist in meinen Augen gerecht. Schließlich gibt es gut 4,5 Mio. Arbeitslose (und noch einige mehr, die nicht mehr in der Statistik auftauchen). Schon mal daran gedacht, liebe Politiker?
Hier finden Sie noch weitere Infos zu dem Thema:
- Bundestags-Website
- Pressemitteilung des Bundestages dazu
- Seite des Bundestagspräsidenten (praesident@bundestag.de)
- Homepage von Wolfgang Thierse
- Abgeordneten-Liste mit Angabe von Nebeneinkünften
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2 Kommentare
Ehrlich gesagt nervt mich das ganze schon. Jaja, die Leute dort tun mir leid und so eine großzügige Spende kann wirklich nicht schaden. Aber Deutschland hat für das und das kein Geld, blabla, aber dafür schon, was? Völliger Blödsinn, hingeschissen sag ich nur.
Überhaupt ist der ganze Bockmist doch total übertrieben. Es war eine Naturkatastrophe, hätte man es verhindern können? Nein. Sowas passiert nun mal. Nur weil dort auch deutsche Touristen gestorben sind, wird alles so aufgespielt.
Sorry. Musste mal sein. Völlig Offtopic
ja, irgendwie verwundert mich das auch. Wahrscheinlich kann man sich dann am Jahresende prima damit herausreden, warum man das Maastricht-Kriterium mal wieder nicht einhalten konnte und sich unendlich verschuldet hat.
Schlimm ist eigentlich nur, daß die Zerstörungen spätestens in einem Monat nicht mehr Tagesthema sind und damit vergessen werden. Geholfen wird den Leuten jedoch nur mit langfristiger Hilfe. Also Hilfe, die über Jahre geht. Und vielleicht auch damit, daß man dort gerade jetzt wieder Urlaub macht ? so widersinnig das auf den ersten Blick auch klingt. Denn diese Länder leben halt überwiegend vom Tourismus.
Und tja, die Feststellung, daß das Geld an notwendigen Stellen fehlt, dafür aber an anderer Stelle hinausgeworfen wird, dieses Gefühl haben überwiegend die Betroffenen. Sie wissen, wo das Geld fehlt. Auch hier in Deutschland. Aber gehört werden sie nicht.
Und das die eigentliche Ursache doch für die ganzen Staatsschulden die hohe Arbeitslosigkeit ist, dazu hatte ich mich ja schon mal geäußert ? z. B. unter Arbeits-Los und Hartz-Los