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Privatkopien
Sie ist ja mal wieder in aller Munde, die Privatkopie. Und das Recht darauf wird mehr und mehr eingeschränkt.
Die taz hat das Thema in einem sehr interessanten Artikel aufgegriffen. Dort wird unter anderem berichtet, daß die Filmwirtschaft auf dem Berliner Messegelände zur Funkausstellung eine Gefängniszelle aufbaut, in dem man probesitzen kann. Und damit erfährt, wie sich das anfühlt, wenn man mal als verurteilter Raubkopierer in den Knast muss. ![]()
Tja, und dann fand ich noch das von der Initiative Fairsharing ins Leben gerufene Gegenstück: das Online-Gefängnis, in dem man sich per “Selbstanzeige” selbst einweist
Sehr witzig, wie ich finde.
Denn ein Recht auf Kopie, zumindestens des Datenträgers, den man legal erworben hat, sollte es geben. Es kann doch nicht angehen, daß ich für eine DVD oder CD horrend viel Geld hinblättere und dann die darauf befindlichen Musiktitel nicht kopieren darf, um sie z. B. auf dem MP-3-Player oder dem CD-Player im Auto oder wo auch immer anhören zu können.
Aber die Herrschaften, die darüber entscheiden, haben ja alle soooo viel Geld, da spielt das eh keine Rolle. Und wahrscheinlich bekommen sie die Dinger eh alle geschenkt …