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Wochenende des Pechs?
Das vergangene Wochenende war irgendwie sehr turbulent. Nachdem ich zeitweise kein Internet und Telefon mehr hatte, konnte ich somit meinen Prozessor erst heute bezahlen, da gestern noch diverse andere Dinge anstanden.
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So die Geburtstagsvorbereitungen für Violas Fete. Erst hatte ich noch mit dem Gedanken gespielt, aus diversen Cocktailrezepten ein kleines Büchlein zu binden, ganz viele Cocktails gemischt werden können. Die Daten dafür habe ich auf meinem Rechner gespeichert. Den, der zur Zeit ohne CPU ist ![]()
Somit schwenkte ich um – mir kam die Idee für einen Gutschein zum Seh-Fest. Ist auch sehr gut angekommen. Und ich dachte dann noch an eine Partie Poffertjes, verwarf die Idee doch dann sogleich. Zuviel Aufwand und das Special zu Silvester.
Also hieß die Alternative Muffins. Tomaten-Muffins, um genauer zu sein. Die Zutaten besorgte ich am Samstag. Es fehlte beim Einkauf noch was milchiges, was ich mir nicht notiert hatte. So brachte ich Frischmilch mit.
Nachdem ich dann Samstag auch noch eine zweite Muffin-Form besorgt hatte, war alles perfekt. Und ich zu kaputt, um Samstag die erste Ladung zu backen. Mutßte ich eben am Sonntag etwas eher raus.
Sonntag morgen war ich dann auch schon um 12.30 Uhr bei mir in meiner Wohnung. Nach einem Frühstück fing ich dann an, gegen 1 alles vorzubereiten. Tomaten häuten und entkernen etc. Beim Blick aufs Rezept fiel mir dann die Zutat “Büffelmozarella” ins Auge. Das Milchige! Oh Gott. Die einzige Möglichkeit für Mozarella am Sonntag war der Discounter mit den zwei “L” im Namen am Hauptbahnhof.
Nun ja, guten Mutes machte ich mich auf den Weg. Die Party sollte zwar schon gegen 16 Uhr beginnen und mindestens 45 Minuten bei drei geplanten Formen voller Muffins standen mir noch bevor, doch das ließ sich schaffen. Zumal ich nicht mehr als 30 Minuten für den Einkauf benötigen würde.
Nach knapp 10 Minuten am Bahnhof angekommen wäre ich fast umgefallen. Alle Kassen – ich glaub, es sind derer 8 – waren geöffnet. Und an allen gab es Schlangen, die bis in die Mitte des Marktes hineinreichen. Oh Gott. Fast 40 Minuten habe ich Schlange gestanden. Kauft denn da halb Hannover am Sonntag ein?
Das brachte meinen Zeitplan doch schon etwas ins Wanken, zumal die Bahn auf dem Rückwege noch mehrere Minuten vor der neu aufgebauten Ampel am Schwarzen Bären zubrachte, da diese nicht reagierte. Nach über einer Stunde war ich somit zu Hause wieder angelangt.
Frisch ans weitere Werk gemacht, Zutaten angerichtet und in die Backformen gefüllt. Damit es schneller ging, hatte ich auch Papierförmchen am Samstag eingekauft. Und dann die nächte Überraschung: es passte nur eine Backform (und nicht 2 wie geplant) gleichzeitig in den Backofen. Also kamen noch mal mindestens 25 Minuten dazu. Und dann reichte der Teig auch noch für 4 anstelle nur 3 Formen, was noch mal eine halbe Stunde mehr kostete …
Völlig erschöpft vom Backen bei der Hitze machte ich mich gegen 5 auf den Weg. Und es hat sich gelohnt – die Muffins haben sehr lecker geschmeckt.
Fotos und Rezept folgen im nächsten Post