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Whistleblower leben gefährlich
Whistleblower sind die – meist anonymen – Informanten, die Journalisten mit wichtigen Informationen versorgen.
Ab 1.1.2009 werden durch die Vorratsdatenspeicherung auch Verbindungsdaten – sowohl Telefon als auch Internet – mindestens 6 Monate gespeichert. Gefährlich für Hinweisgeber, denn die Storys sind ja meist hochaktuell. Somit wäre nachweisbar, von wem der Journalist die Info erhalten hat.
Um dort einen gewissen Schutz zu gewährleisten, gibt es nun die Privacy Box. Dort kann man Journalisten über deren Pseudonym mittels Webformular erreichen. Daten, die anfallen, können mittels Anonymisierungsdienste minimiert werden. Nachrichten werden verschlüsselt. Das Ganze soll einen starken Schutz gegen Ermittler bieten.