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Mitarbeiter-Gespräch - oder lauter Kompromisse
Heute war wieder mal Mitarbeitergespräch. Mit mir, dem Chef, dem Bezirksleiter und dem Betriebsrat.
Der BR hat sich wirklich sichtlich gemüht (und bemüht), aber ich bin wohl viel zu realistisch. Natürlich kann ich Kompromisse machen. Und Schritte entgegen kommen. Einen und noch einen. Und noch einen. Aber wenn ich den Weg fast komplett alleine zurücklege, hat das wenig Sinn.
Und wenn ich am Gesichtsausdruck meines Chefs ablesen kann, dass er zwar einen Kompromiss eingeht, aber eigentlich überhaupt nicht will, sondern lediglich Änderungen von meiner Seite verlangt werden, obwohl ich so gut wie jedes Mal im Recht bin, dann hat es einfach wenig Sinn. Wir werden mit Sicherheit in 2 Monaten wieder da stehen, wo wir heute angefangen haben – auch wenn man nicht so denken sollte. Aber ich bin da einfach zu realistisch.
Ich warte es ab. Und werde aufgeschlossen an die Sache gehen. Und ich werde mir was Anderes suchen. Ich habe einfach keine Lust auf Streß, der immer auf meinen Schultern ausgetragen wird. Und der mit Unterstellungen einhergeht, für die es keinerlei Anlaß gibt.
Es nervt einfach nur, jedes Mal gegen angehen zu müssen. Es macht einfach keinen Spaß. Und das sollte die Arbeit schon machen.