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BP und das Ölleck
Inzwischen ist wohl schon mehr Öl ausgetreten als bei dem Unglück der Exxon Valdez (damals traten rund 35.000 Tonnen Rohöl aus). Wahnsinn.
Und nun versucht BP, das Leck mit Schlamm und sonstigem Unrat zu füllen und zu stopfen, um es anschließend mit Zement zu versiegeln. Wie lange das dauert und wie lange es dann hält – das weiß niemand. Denn in so großer Tiefe hat es wohl noch nie jemand probiert.
Es ist einfach erstaunlich, wie sorglos BP und die anderen Konzerne mit der Gefahr der Ölverschmutzung umgehen. Für Notfälle gibt es keine Pläne. Und in einem jetzt öffentlich gewordenen Dokument scheinen auch die Mitarbeiter nicht soviel wert zu sein, daß man explosionssichere Bohrinseln erbaut. Was kostet schon ein Menschenleben im Vergleich zu dem Reichtum, den man mit dem Öl scheffeln kann.
Einfach unmöglich.
Inzwischen gibt es einen Live-Stream vom Meeresgrund, der die Aktion “Top Kill” zeigt. Zu sehen gibt es momentan nichts weiter als ausströmendes Öl … ![]()