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BP, die Katastrophe und Obama
Seit nunmehr fast 80 Tagen strömt das Öl ins Meer. 80 Tage lang mehrere 100.000 Liter, wahrscheinlich sogar ein paar Millionen Liter pro Tag. Jeden Tag. Nur ein geringer Teil wird inzwischen aufgefangen.
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Und die Umweltschäden setzen sich fort. Das Öl verklebt die Marsch und die Au, verklebt das Federkleid von Vögeln und die Haut und Kiemen von Fischen. Tiere sterben qualvoll.
BP ist noch nichts eingefallen, um das zu stoppen. Und die Schäden zu beseitigen. Es wird weitergebohrt im Golf von Mexiko. Von anderen Firmen. Schließlich sind wir ja nicht alle BP. BP bohrt dafür in Alaska. Wo Fehler noch größere Schäden nach sich ziehen dürften.
Obama versucht das Problem in den Griff zu bekommen, wie es hier in Europa mit den schlimmen Websites gemacht werden soll: aus den Augen, aus dem Sinn. Meint er wohl. Aus diesem Grunde hat er nun einen 20 m Sicherheitsabstand verhängt für alle, die nichts mit der Rettung von Tieren oder Strand zu tun haben. Ergo: weder Neugierige, Schaulustige noch (berechtigterweise) Medienvertreter erhalten Zutritt. Wenn nun in den Medien keine Bilder oder Filme mehr über ölverseuchte Strände und Tiere auftauchen, bekommt man das aus dem Sinn der Bevölkerung. Zumindestens der, die dort nicht wohnt. Meint man. ![]()
Dazu mal ein Video, denn auch CNN ist davon betroffen. Ach ja, unter Strafe steht das Betreten der “Bannmeile” natürlich auch: es kostet 40.000 $ und ist wohl straftatsmäßig gleichzusetzen mit dem Straftatbestand “Verprügeln von Frau und Kinder” – eine sogenannte Class D Felony.
Das Video läßt sich wohl nicht einbinden, nur verlinken.
[via fefe]