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Öl ist weg!?
BP ist es scheinbar gelungen, die Operation “Static Kill” erfolgreich abzuschließen. Dabei wird das Bohrloch von oben mit Schlamm und Zement “vollgeschossen” und somit versiegelt.
Immerhin hat es ja auch nur knappe 4 Monate gebraucht. Und in der Zeit sind ja auch nur schätzungsweise läppische 800 Millionen Liter Rohöl ausgeströmt. Also nichts, was beunruhigen sollte. Zumal der Präsidentenberater Browner heute verlautbaren ließ “Der größte Teil des Öls ist weg. Es wurde beseitigt, verbrannt, abgeschöpft, eingedämmt. Mutter Natur hat ihren Teil dazu beigetragen. Das sind wirklich gute Nachrichten.”
Da ist also von dem Öl – zumindestens für den Berater – nichts mehr sichtbar, und er behauptet, die 800 Millionen Liter seien größtenteils “weg"? Hat der gute Mann vielleicht in Physik und Chemie nicht aufgepaßt? Oder hat er gar ein geheimes Patent auf die “Auflösung von Öl ins Nichts"?
Man man, ich frage mich wirklich, wie klein das Gehirn sein muß, damit man zu solchen Schlußfolgerungen kommt. Das ganze Öl dürfte sich eher weitflächig verteilt haben und keiner weiß, was da noch alles an Folgeschäden auf uns wartet. Denn die wird BP nicht bezahlen – da läßt sich bestimmt kein Zusammenhang herstellen, wenn die Austern in den Gewässern vor China eingehen. Ach ne, da sowieso nicht – die haben ja ihre eigene Ölpest …
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So, nun hat man also festgestellt, dass das viele Öl im Golf von Mexiko doch nicht so einfach weg ist. Welch eine Überraschung.
In meinem Post "Öl ist weg" hatte ich diese Aussage ja schon angezweifelt. Soviel Öl können die gar nicht abfackeln. Und ...