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Sparen am falschen Ende
Die Arbeitsagentur erstattet Fahrkarten, wenn man sich zum Beispiel in einer Qualifizierungsma?nahme befindet. Zwar alles nur bis zu einem H?chstsatz, aber immerhin. Und manchmal machen ja ein paar Fahrten auch schon kr?ftig Mist.
Ab und an mu? ich zu Pr?senzseminaren zum Ort des Bildungstr?gers. Insgesamt werden das wohl zwischen 4 und 5 Fahrten, also 8 bis 10 Fahrkarten. Jede dieser Fahrkarten kostet ca. 50 EUR, ergibt in Summe zwischen 400 und 500 Euro an Kosten für die Fahrkarten. Die darf ich vorstrecken, bekomme sie dann aber wieder erstattet.
Die BahnCard25 kostet 57 EUR, die BahnCard50 kostet 230 EUR. Würde ich die BahnCard25 nutzen, würde das ganze nur zwischen 300 bis 375 EUR kosten. Ersparnis hier: 100 bis 125 EUR, nach Abzug des Kaufpreises der BahnCard noch 43 bis 68 EUR. Immerhin rund eine Fahrkarte.
Wenn ich die BahnCard50 nutzen würde, w?ren es zwischen 200 und 250 EUR. Nach Abzug des Kaufpreises würde ich 30 EUR mehr oder eben 20 EUR sparen.
Die Frage an die Vermittlerin, ob die Arbeitsagentur die BahnCard, zumindestens die BahnCard25 komplett bezahlen würde, wurde verneint. Ich frage mich da schon, wieso der Staat versucht, an allen Ecken und Kanten auf Teufel komm raus zu sparen und dann bei so offentsichtlichen M?glichkeiten versagt. Was spricht dagegen, den vollen Fahrpreis zu erstatten, bis die BahnCard bezahlt ist? Und danach dann eben den günstigeren Fahrkartenpreis zu erstatten? Macht fast jede Firma so.
Für mich wieder so ein Ding, dass ich nicht nachvollziehen kann. ![]()