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Keller-Arbeiten
Dinge gibts, die mag man sich nicht vorstellen können.
Nehmen wir mal ein Haus. Alt. So irgendwann nach dem Krieg wieder aufgebaut. Und dann noch verändert. Alte Holzdecken zwischen den Etagen, mit Keller. Und da das Haus da schon so lang steht, wird der Keller irgendwann feucht.
Und dann zieht man dort ein …
...
Und erwähnt gegenüber der Vermieterin, die schon älter als das Haus ist, daß der Keller doch schon Feuchtigkeit zieht. Und ob es dann nicht sinnvoll wäre, von außen neu abzudichten und ggf. die Drainage neu zu verlegen, damit der Keller und das Haus trocken bleiben (bzw. der Keller wieder wird).
Ist doch eine gute Idee, oder? Schließlich befreit man ja gerade seinen neuen Keller vom Salpeter, verputzt ihn neu und streicht ihn weiß.
Die Vermieterin nickt zustimmend. Und die Zeit vergeht. Und die Zeit vergeht. Irgendwie gerät es wohl in Vergessenheit. Genau wie die Zusage, die Kosten für die Kellerrenovierung materialseitig zu tragen.
Nun ja, die Zeit vergeht. Der Mensch auch. Und die Vermieterin ebenso. Es folgt die nächste Generation. Und die Zeit vergeht. Und dann, nachdem die Wohnungen im Erdgeschoß bereits einmal vom Schimmel befallen waren, da kann einem ja schon mal eine Idee kommen.