Mär11

WMF: Werbebanner im Blog – worauf achten?

Posted by ednong on 11.03.16  ~  Posted in: Webmasterfriday, Mitmach-Aktionen

Der heutige Webmasterfriday befaßt sich mit dem Thema Werbebanner im Blog. Dieses Thema läßt sich aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

Zum einen aus Sicht dess Blogbetreibers. Da gibt es dann rechtliche Vorgaben, meines Wissens ist dann selbst ein rein mit privaten Themen geführtes Blog kein Blog mehr ohne Gewinnerzielungsabsicht, so dass dann auf jeden Fall ein Impressum erforderlich ist. Genaue Auskunft dazu gibt ein Anwalt, ein erster Überblick findet sich auf folgenden Seiten:

Man ist dann natürlich auch bestrebt, seine Website abmahnsicher zu halten, da dies oft ein Angriffpunkt ist. Des weiteren sollte man Anzeigen dann auch als solche kenntlich machen, das erfolgt meist durch das Wort “Anzeige". Bei Werbelinks ist das dann natürlich schwieriger, jedoch ist auch hier der Leser darauf aufmerksam zu machen, dass es sich um ebensolche handelt. Meiner Meinung schon mit reichlich Aufwand verbunden, der zwar nicht kontinuierlich so hoch bleibt, allerdings bei Gesetzesänderungen ebenfalls ein Anpassen notwendig macht. Und eben auch Aufmerksamkeit in genau diese Richtung erfordert.

Und dann wäre da noch die Plazierung der Werbebanner. Das kann man natürlich auch von beiden Seiten aus sehen. Der Blogbetreiber möchte natürlich gute Plätze für Banner vergeben, damit auch eine entsprechende Gebühr verlangt werden kann. Und der Leser möchte am liebsten keine Werbung sehen und nutzt häufig Werbeblocker, die man natürlich auch wieder umgehen könnte.

Auch hier ist natürlich Aufwand vorhanden. Je nach Zeitdauer der Plazierung der Banner müssen diese ausgetauscht werden. Die Gelder für die Banner müssen im Voraus eingefordert werden, eine Rechnung ist notwendig. Oder man nutzt Werbenetzwerke, die dann am eigenen Verdienst noch mitverdienen.

Dann gibt es unterschiedliche Bannerformen - nicht nur äußerlich. Auch der Stil ist entscheidend - quietschend bunt oder gar blinkend ist das, was mich von einer Website fernhält. Oder gar noch automatisch startende Videos oder Audiosequenzen - einfach nervig und in meinem Fall noch trafficlastig. Also auch damit kann man sich Leser vergraulen.

Eine andere Form ist dann Text, der wie ein redaktioneller Text aussieht, jedoch Werbung ist. Auch das muß eindeutig gekennzeichnet werden, was dann aber doch auf einigen Blogs das ein oder andere Mal unterbleibt. Wenn der Leser dass dann erst zum Ende des Artikels bemerkt, dürfte er nicht begeistert sein (mir geht es jedenfalls so).

Von daher würde ich folgende Dinge festlegen, wenn ich Werbung auf meinem Blog schalten würde:

  • transparente Kennzeichnung von Werbung als solche
  • einen Hinweis auf sogenannte Afilliate-Links (Werbepartner-Links) geben
  • keine nervtötenden Banner einbauen (bunt, blinkend)
  • keine selbststartenden Videos oder Audiosequenzen verwenden
  • Werbung insgesamt dezent und wenig störend plazieren

Da mir das aber zur Zeit alles viel zuviel Aufwand für diesen privaten Blog ist, gibt es hier keine Werbung. Von daher weiterhin viel Spaß beim Lesen.