Schön

Mai 12th, 2005

Tja,
und dann bin ich eben durch einen Referrer auf das Blog von Xenon B. aufmerksam geworden. Und habe gesehen, daß sie noch ein zweites Blog führt, mit sehr schönen Bildern.

Schade nur, daß man so wenig über ihre Person erfährt :.

Freunde

Februar 13th, 2005

Vielleicht nicht ganz die richtige Kategorie ?

Freunde hast du manchmal viele.
Gute Freunde eher wenige.

Freunde wissen, wann du Hilfe brauchst.
Gute Freunde helfen. Selbstlos. Ohne daß du fragst.

Gute Freunde wissen, was einen bewegt.
Sie kommen, ohne daß du rufst.
Sie helfen auf, wenn du stürzt.
Sie begleiten dich auf deinem Weg.

Gute Freunde sind sie, weil du dich ihnen offenbarst.
Sie haben dein Vertrauen,
sie enttäuschen dich nicht,
das halten sie für ihre Pflicht.

Gute Freunde sind sehr viel wert,
doch vergiß nicht ? es gilt auch umgekehrt:
sei auch ihnen ein Guter Freund.

Zaubersterne

Dezember 25th, 2004

Erreichte mich gerade per SMS.

Ich bin der kleine Santa Claus,
steh leider nicht vor deinem Haus,
drum schick ich dir aus der Ferne
eine Hand voll Zaubersterne.

Oh schön. Mal sehen, wie lang sie reichen (sind wahrscheinlich viel zu wenig) :>>

Brief an den lieben Gott

Dezember 25th, 2004

Im Dorf lebte eine alte Frau,
für die war das Leben immer grau.
Mit ihrem Einkommen war es schlecht bestellt.
Mit einem Wort, sie hatte kein Geld.
Sie überlegt angestrengt hin und her,
woher denn Geld zu kriegen wär'.
Ihr kam ein Gedanke ? oh Sapperlot ?
sie schrieb einen Brief an den liebn Gott.

Lieber Herrgot, ich bin alt und arm,
das Geld ist zu wenig, ich bitt' um Erbarm'.
Schick mir bitte schnellstens hundert Mark,
sonst müßt' ich hungern und das wär doch arg.
Eine andere Hilfe weiß ich nicht mehr,
denn ohne Moneten ist 's doch verdammt schwer.
Aber bitte beil dich mit dem Geld,
sonst ist 's nicht mehr schön auf der Welt.

Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt.
Bei der Post wird er dann morgens entdeckt.
Man liest die Adresse, was soll man nun machen?
An den lieben Gott, das ist ja zum Lachen.
Bei der Post denkt man: Spass muss auch mal sein!
Man packt ihn ins Fach vom Finanzamt rein.
Am nächsten Tag ist der Brief dort angekommen
und von dem Beamten in Empfang genommen.
Wenn Sie nun glauben, er wirft weg den Brief,
dann ist das nicht so, da liegen Sie schief.
Dieser Beamte denkt sogleich daran,
wie man der armen Frau wohl helfen kann.
Ja, glauben Sie mir, es ist kein Scherz,
es gibt auch beim Finanzamt mal jemand mit Herz.

Ihm kommt ein Gedanke und das ist fein,
das könnt für die Frau eine Hilfe sein.
Er fängt gleich an durchs Büro zu wandern
und sammelt recht fleissig von einem zum andern.
Doch leider war der Erlös etwas karg,
statt hundert bekam er nur siebzig Mark.
Doch diese wurden dann unverwandt
an die arme Frau abgesandt.
Die Frau freut sich, kann es kaum ermessen,
dass der Herrgott sie hat nicht vergessen.
So schreibt sie einen Dankesbrief
vor lauter Glück ganz impulsiv.

Lieber Gott, von Herzen danke ich Dir
für die sibzig Mark, die Du schicktest mir.
Doch solltest Du mal wieder an mich denken,
und mir gütigst ein paar Mark schenken,
dann möchte ich Dich nur um eines bitten:
das Geld nicht übers Finanzamt schicken.
Die Lumpen haben mir ungelogen
von den hundert Mark dreissig abgezogen.

(Quelle: unbekannt)

Es weihnachtet sehr

Dezember 22nd, 2004

Von draußen, vom Walde, da komm ich her.
Ich muß euch sagen, was ich seh betrübt mich sehr.

All überall, da liegen sie darnieder, die Armen.
Draußen im Kalten, nicht im Warmen.

Die Reichen sind selten auf dieser Welt,
doch sammeln sie fleißig für sich viel Geld.
Helfen, oh nein, das ist nicht ihre Aufgabe.
Saugen lieber alle aus ? und tragen sie anschließend zu Grabe.

Wo soll all das nur hinführen? Was soll ich da nur machen?
Wenn ihr so weitermacht, wird die Welt irgendwann in sich zusammenkrachen.
In mir sammelt sich die Wut,
wenn ihr nicht bald was dagegen tut.

Setzt euch hin, ihr wichtigen Leut.
Nicht erst morgen, sondern heut!
Ändert euer Verhalten,
laßt sein das Verwalten.

Schafft ein System,
welches ist für alle bequem.
Welches macht Schluß mit Lug und Trug.
Welches ist für alle gut.

Welches fordert und fördert die Gemeinschaft
(nein, laßt nicht alle an die Macht),
und macht somit das Leben wieder lebenswert ?
auf dass es ewig währt!